Es besteht aus zwei harten, glatten Knochenoberflächen, die mit einem weichen Polster, dem Gelenkknorpel, überzogen und von einer Schleimhaut bekleidet sind. Dazwischen befindet sich Gelenkschmiere, die dem Gelenk eine geräuschlose und schmerzfreie Bewegung ermöglicht.
Ursache ist ein Missverhältnis zwischen der Belastungsfähigkeit eines Gelenks und seiner tatsächlichen Belastung. Sie kann Folge von Deformierungen (X- oder O-Beine, angeborene Hüftdysplasie) sein oder durch vorausgegangene Gelenkentzündung (Arthritis) oder hormonelle Störungen entstehen. Ist die Arthrose Folge eines fehlverheilten Bruches, spricht man von posttraumatischer Arthrose. Begünstigend wirken auch Übergewicht, Schwerarbeit oder bestimmte Sportarten.
Eine ständige Überbelastung vermindert die Versorgung der Gelenke mit Nährstoffen. Die Gelenkschmiere wird nur noch unzureichend erzeugt und verliert ihre zähe Konsistenz. Durch das Fehlen von Gelenkschmiere kann auch der Knorpel nicht mehr genügend mit Nährstoffen versorgt werden, dadurch wird er rau und faserig. Seine Oberfläche reißt auf und wird durch Entzündungen der Gelenkkapselinnenfläche zerstört. Bei Beanspruchung können kleinere Teilchen abgerieben werden und die Gelenkinnenhaut sehr schmerzhaft reizen. Weil nun die empfindlichen Knochenenden bei jeder Bewegung ungeschützt aneinander reiben, nehmen die Schmerzen zu. Der Schmerzen wegen bewegt man sich immer weniger, so dass die Muskeln zunehmend verkümmern und der Knorpel noch schlechter mit Nährstoffen versorgt wird. Die Gelenke versteifen im Laufe der Zeit, man wird zunehmend unbeweglicher.
Körperliche Bewegung ist das A und O, denn sie sorgt für bessere Durchblutung, die Knorpelschicht wird belebt und die Produktion von Gelenkschmiere angeregt.. So kann der Gelenkknorpel richtig ernährt werden.. Geeignete Sportarten sind Schwimmen, Wandern und Radfahren.
Erste Maßnahme sollte der Abbau von Übergewicht sein, um die Gelenke zu entlasten. Die Eiweißzufuhr sollte auf 50 – 60 g täglich reduziert werden, um einer Übersäuerung vorzubeugen, die sich negativ auf den Gelenkknorpel auswirken kann. Generell gilt:
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